französischer Autorennfahrer (Rallye); vielfacher WRC-Weltmeister und Weltmeister Team-Wertung, Sieger Race of Champions 2011; ab 2019 Mitglied der "Hall of Fame" des Motorsport-Weltverbandes FIA
Erfolge/Funktion:
Neunfacher Rallye-Weltmeister
Vielfacher Rallye-Weltmeister Team-Wertung
Juniorenweltmeister 2008
Sieger Race of Champions 2011
Mitglied der FIA "Hall of Fame"
* 17. Dezember 1983 Gap/Hautes Alpes
Gleich bei seinem ersten WM-Lauf als Rallyefahrer 2008 gewann Sébastien Ogier nicht nur die Wertung des Juniorrennens, sondern errang als Achter zudem als erster Junior-Pilot überhaupt einen WM-Punkt in der World Rallye Championship (WRC). Bald entwickelte sich der junge Franzose zum ernsthaften Herausforderer des Rekord-Weltmeisters Sébastien Loeb, mit dem er ab 2010 im Citroën-Werksteam fuhr. Ab 2012 startete Ogier für Volkswagen und entwickelte sich zum Seriensieger mit vier WRC-Titelgewinnen in Folge von 2013 bis 2016. Auch nach seinem Wechsel zu Ford im Jahr 2017 blieb Ogier das Maß aller Dinge und gewann die WM-Titel 2017 und 2018. 2019 kehrte er zu Citroën zurück, blieb dort aber glücklos und wechselte weiter zum japanischen Hersteller Toyota, für den er 2020 und 2021 seine WRC-Titel sieben und acht holte. Ab 2022 reduzierte Ogier sein Rennprogramm, fuhr nicht mehr alle WRC-Wettbewerbe, wurde aber dennoch 2025 erneut Weltmeister, obwohl er nur elf von ...